Ortskundetest

Die richtig harten Prüfungen kommen im Vikariat erst nach dem Examen, ganz am Schluss: Bei einem Geburtstagsbesuch legt der Jubilar Fotos von Gebäuden und Ortsnamen aus der Nähe von Uffenheim auf den Tisch. Ich muss die Fotos den richtigen Orten zuordnen.

6 von 9 hatte ich richtig. Der Jubilar sagt, er habe auch nicht mehr geschafft, als er die Fotos von seinem Sohn bekommen hat. Anscheinend habe ich im Vikariat genug gelernt. :)

Das war der Test am ersten Tag meiner letzten Arbeitswoche in der Vikariatsgemeinde. Wie geht’s in den nächsten Tagen weiter?

Und was erwartet mich im März in Strössendorf und Altenkunstadt? Im Vikariat hatte ich vor dem Ortskundetest fast zweieinhalb Jahre zum Lernen. Wieviel Zeit bekomme ich im Pfarramt? Ich bin bei einigen Besuchen in den letzten Wochen auf unterschiedlichen Routen nach Altenkunstadt gefahren und finde 12 von 16 Orten, die zu meiner Gemeinde gehören, schon ohne Navi – aber Gebäude auf Fotos könnte ich sicher nicht zuordnen. ;)


PS: Aufmerksame Leser dürften gemerkt haben, dass zwischen meiner letzten Arbeitswoche in Uffenheim und dem März noch der Februar liegt. Da bin ich noch im Vikariat, aber fast nicht mehr in der Gemeinde tätig. Anfang Februar bin ich im Predigerseminar in Nürnberg, ab Mitte Februar habe ich Resturlaub für den Umzug nach Altenkunstadt. Am 7. Februar bin ich aber auf jeden Fall in Uffenheim: Da verabschiede ich mich im MitarbeiterJahresGottesdienst um 10:10 Uhr in der Stadtkirche.